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Brustor B600 S — das Premium-Lamellendach für anspruchsvolle Terrassen

Das Brustor B600 S ist die Premium-Variante in unserem Lamellendach-Portfolio — die Konstruktion, zu der wir bei Bauelemente Stefan Götz greifen, wenn das Brustor B200 an seine Grenzen kommt: bei Spannweiten über fünf Meter ohne Mittelstütze, bei freistehenden Pavillons mit anspruchsvoller Optik, bei Gastronomie-Terrassen mit Komfort-Erwartung und bei Privatkunden, die bewusst die hochwertigere Lamellen-Mechanik wählen. Als Brustor Premium Partner führen wir das B600 S seit der Markteinführung und haben es in 30 Jahren Praxis im Süd­thüringen-Raum, in Nordbayern und in der Hospitality-Szene am Mittelmeer in über 200 Konstellationen verbaut. Dieser Beitrag zeigt, was das B600 S vom B200 unterscheidet, für welche Terrassen es die richtige Wahl ist, was Privat- und Gastro-Projekte im 100-Kilometer-Radius um Meiningen netto kosten und worauf bei der Planung zu achten ist. Alle Preisangaben sind Nettopreise.

Was das Brustor B600 S vom B200 unterscheidet

Beide Modelle teilen die Brustor-DNA: motorisierte Aluminium-Lamellen, integrierte Entwässerung durch die Pfosten, regendichte Endposition, Funkantrieb mit optionaler Wettersensorik. Doch in der Konstruktion gibt es drei entscheidende Unterschiede, die in der Praxis spürbar werden.

Erstens die Profil-Dimensionierung. Die Trägerprofile des B600 S sind etwa 30 Prozent stärker dimensioniert als beim B200, die Lamellen selbst 23 statt 22 Zentimeter breit und mit zusätzlich verstärktem Querschnitt. Das erlaubt freie Spannweiten bis 6,5 Meter im Einzelfeld, statt der 4,3 Meter beim B200 — ein gewaltiger Unterschied, wenn ein Pavillon ohne störende Mittelstütze gewünscht ist.

Zweitens die Konstruktions-Optionen. Während das B200 als wandgebundene oder freistehende Standardlösung kommt, lässt sich das B600 S in deutlich mehr Konfigurationen aufbauen: als L-Konstruktion über Eck, als Doppelmodul mit gemeinsamer Mittelrinne, als integrierter Pavillon mit ZIP-Screens an allen vier Seiten, mit verstärkten Stützen für Wind-Klasse 6 nach EN 13561. Wer eine Gartenarchitektur plant, in der das Lamellendach nicht nur Zweck, sondern Statement ist, kommt am B600 S schwer vorbei.

Drittens die Detail-Ausführung. Das B600 S hat Edelstahl-Drehlager statt der pulverbeschichteten Aluminium-Lager des B200, eine zusätzliche elastomere Dichtungsebene zwischen den Lamellen, integrierte Wasserrinnen in einer zweiten Geometrie, die auch bei Lamellen-Schräglage von 5 Grad noch sauber entwässert. Die Lebensdauer der mechanischen Komponenten liegt im praktischen Einsatz bei 30 Jahren und mehr — wir haben B600-S-Vorgängermodelle aus den frühen 2000er Jahren im Bestand, die seit über 20 Jahren ohne Motortausch laufen.

Für welche Terrassen das B600 S die richtige Wahl ist

Aus 30 Jahren Praxis bei Bauelemente Stefan Götz haben sich fünf Konstellationen herauskristallisiert, in denen das B600 S klar besser passt als das B200:

AusgangslageWarum B600 S statt B200
Terrasse breiter als 5 m ohne MittelstützeB600 S spannt bis 6,5 m frei, B200 nur bis 4,3 m
Freistehender Pavillon im Garten als ArchitekturelementEck- und Mehrfeld-Konstruktionen, optisch wertigere Profile
Privat-Terrasse mit Wunsch nach langer Lebensdauer (25+ Jahre)Edelstahl-Drehlager, verstärkte Dichtungen
Gastronomie-Außenbereich mit MittagsbetriebWind-Klasse 6, höhere Lastreserven, professionelle Steuerungs-Optionen
Lage windexponiert (Höhenlage, Süd­hang im Rhön-Vorland, Coburger Land)Höhere zugelassene Windlasten, robuster Antriebsstrang

Wann das B600 S nicht die richtige Wahl ist: Bei Standard-Privatterrassen unter 25 Quadratmetern wandgebunden, in geschützten Lagen, mit normalem Budget — hier liefert das Brustor B200 dieselbe Funktion zu 30 bis 40 Prozent geringeren Kosten. Wer eine Wandgebundene Terrasse von 4 x 4 Metern überdachen will und sich gestalterisch nicht über das Standardmaß hinausbewegt, fährt mit dem B200 wirtschaftlicher.

Wer noch unsicher ist, ob B200 oder B600 S besser passt, findet im Beitrag vom 15. Mai zum Brustor B200 im Detail die ausführliche Beschreibung des Standardmodells als direkten Vergleich.

Konstruktion und Material — was beim B600 S unter der Pulverbeschichtung steckt

Der Rahmen ist stranggepresstes, pulverbeschichtetes Aluminium aus der EN-AW-6063-T6-Legierung — dieselbe Legierung wie beim B200, aber in dickeren Wandstärken (rund 3,5 mm statt 2,8 mm bei tragenden Profilen). Brustor liefert das B600 S in 14 Standardfarben und in jeder RAL-Sonderfarbe gegen Aufpreis. In unserem Showroom in der Luisenstraße 3 in Meiningen zeigen wir die fünf am häufigsten gewählten Anthrazit- und Graualuminium-Töne (RAL 7016, 7039, 9007, 9006 und Anthrazitgrau matt) am Live-Objekt — Farbentscheidung lässt sich am Bildschirm nicht treffen.

Die Lamellen sind 23 Zentimeter breit, 7 Zentimeter Bauhöhe, doppelwandig mit innenliegender Aussteifungsrippe. Der Drehbereich liegt bei rund 170 Grad — von fast vertikal geschlossen bis fast horizontal komplett geöffnet. Anders als beim B200 sitzen die Drehlager der einzelnen Lamellen in Edelstahl-Buchsen mit selbstschmierender Bronze-Gleitschicht; ein Wartungsschmieren entfällt komplett, und Korrosion ist auch bei extremer Salzbelastung (Mittelmeer-Projekte) ausgeschlossen.

Die Stützen sind in vier Standardvarianten verfügbar: 12 x 12 cm für Standard-Privatprojekte, 14 x 14 cm für freistehende Konstruktionen, 18 x 18 cm für Gastronomie und Großprojekte, 20 x 20 cm für extreme Spannweiten oder windexponierte Lagen. Die Fundamentplatten werden auf bestehende Terrassen aufgeschraubt oder bei Neubauten auf Punktfundamente nach Statik gegossen.

Die maximalen Standardfeldgrößen liegen bei rund 6,5 x 7 Metern für ein einzelnes Feld — das deckt 95 Prozent aller Privat-Wünsche und die meisten Gastro-Anforderungen ab. Größer geht über Doppel- oder Dreifachfelder mit Mittelstützen, was in der Gastronomie und bei Hotel-Terrassen häufig zum Einsatz kommt.

Optionen: Beleuchtung, Heizstrahler, Seitenelemente

Das B600 S ist nicht nur ein Dach, sondern eine Plattform. Brustor bietet werksseitig vier Erweiterungs-Ebenen, die wir nach Kundenwunsch direkt mit planen:

Integrierte LED-Beleuchtung in den Lamellenprofilen. Dimmbare warmweiße LED-Streifen werden direkt in die Lamellen-Längskanten eingebaut. Die Beleuchtung ist flächig, blendfrei und über die Brustor-Daisy-App in zwei Zonen steuerbar (Front-/Heckhälfte separat). Dimmbereich 10–100 Prozent, Lichttemperatur 3.000 K (warmweiß), Lebensdauer 50.000 Stunden. Preisaufschlag etwa 1.800–2.800 € netto je nach Feldgröße. Wer die LED erst nachträglich plant, zahlt rund 40 Prozent mehr — wir empfehlen darum, die Option beim Ersteinbau mitzudenken, auch wenn man sie noch nicht aktivieren will.

Heizstrahler-Halterungen mit Infrarot-Dunkelstrahlern. Direkt verschraubbare Halterungen im Profilrahmen für Modelle wie Heatscope Vision, Bromic Tungsten oder Solamagic. Wir bevorzugen Dunkelstrahler, weil sie nicht blenden und auch unter geöffneten Lamellen wirken. Mit zwei integrierten Strahlern verlängert sich die Nutzungssaison um etwa sechs bis acht Wochen pro Jahr — von Ende März bis Anfang November statt nur Mai bis September. Preisaufschlag inklusive Strahler, Halterung und Steuerung 1.800–4.200 € netto je nach Konfiguration.

Seitenelemente — ZIP-Screens, Glasschiebewände, Wintergarten-Verglasung. Das B600 S ist von Grund auf für die Erweiterung zur halbgeschlossenen oder geschlossenen Lounge konzipiert. ZIP-Screens (Brustor B100 oder B610) fahren senkrecht in seitlichen Führungsschienen — windfest bis Wind-Klasse 6, mit Soltis-Funktionstuch in Lichtdurchlässigkeit 3–14 Prozent. Glasschiebewände mit 8 mm VSG-Glas schließen die Terrasse zum frostfreien, ungeheizten Aufenthaltsraum hin ab. Bei Wintergarten-Bedarf integrieren wir Sunparadise-Glaselemente direkt in die B600-S-Tragwerkstruktur. Mehr Details zum seitlichen Sonnen- und Windschutz findest du im Beitrag vom 22. Mai zu ZIP-Screens.

Akustik-Paket. Für Gastronomie-Bereiche bietet Brustor eine integrierte Akustik-Dämmung in den Lamellen, die den Geräuschpegel unter dem Dach um rund 30 Prozent senkt — wichtig bei Restaurant-Terrassen in Innenstadt-Lagen mit Stein- oder Glasflächen rundum, die sonst stark reflektieren.

Steuerung — Funkbedienung, Wettersensorik, Smart Home

Standardmäßig wird das B600 S über eine Funkfernbedienung gesteuert. Brustor setzt auf eigene Funksysteme oder Somfy io / Becker Centronic — wir verbauen in der Regel Somfy io, weil sich darauf die spätere Smart-Home-Anbindung am offensten gestalten lässt.

Drei Steuerungs-Stufen sind möglich:

Basis. Funk-Handsender mit drei Speichertasten für Lieblings-Positionen (zum Beispiel „mittag 45 Grad”, „abend halb offen”, „regen geschlossen”). Reicht für die meisten Privatkunden vollständig.

Mit Wettersensor-Paket. Kombinierter Sonnen-Regen-Wind-Sensor an der Außenkante des Daches, der die drei Parameter in Echtzeit misst und die Lamellen bei Regen oder Sturm automatisch schließt. Bei Gastronomie-Anwendungen verpflichtend, bei Privatkunden mit häufiger Abwesenheit dringend empfohlen. Sensorik etwa 450–750 € netto Aufpreis.

Smart Home über Brustor Daisy oder Somfy TaHoma switch. Beide Apps integrieren das B600 S in das Hausnetz. Die Brustor Daisy ist die App für Brustor-Lamellendächer und integrierte LED, mit direkter Anbindung an die ab Werk verbauten Motoren und Lichtmodule. Der Somfy TaHoma switch ist der Hub für Somfy-Antriebe und bindet darüber hinaus auch kompatible Somfy-Komponenten anderer Räume des Hauses ein. Welche der beiden Apps wir empfehlen, hängt vom Produkt-Setup und der bestehenden Hauselektrik ab — wir klären das beim Aufmaß.

Andere Smart-Home-Welten (KNX, Loxone, Home Assistant, Casambi) integrieren wir bewusst nicht selbst. Wer eine bestehende Plattform betreibt und prüfen will, ob sich die Brustor- oder Somfy-Komponente einbinden lässt, klärt das mit seinem Smart-Home-Integrator — wir liefern die Hardware und die Brustor- bzw. Somfy-Standard-Steuerung.

Preise — womit Privatkunden und Gastronomie im Raum Südthüringen rechnen müssen

Eine seriöse Preiseinschätzung lässt sich nur nach Aufmaß abgeben. Trotzdem hier die Größenordnung, mit der im 100-Kilometer-Radius um Meiningen zu kalkulieren ist — alle Preise als Nettopreis, inklusive Lieferung, Montage und Inbetriebnahme:

Feldgröße und KonfigurationAusstattungRichtwert netto
4 x 5 m (20 m²), wandgebundenStandardfarbe, Funk + Wettersensor21.500–26.500 €
5 x 6 m (30 m²), wandgebunden, mit LED+ integrierte LED-Beleuchtung28.500–34.000 €
6 x 6 m (36 m²), freistehendVier Stützen, Funk + Sensor + Smart Home32.000–39.000 €
6 x 6,5 m vollausgestattet+ LED + zwei Heizstrahler + Brustor Daisy38.500–46.000 €
Gastronomie 60 m² DoppelfeldWind-Klasse 6, Akustik-Paket, Service-Steuerungab 52.000 €, projektspezifisch
Pavillon 50 m² mit allseitigen ZIP-ScreensGeschlossene Outdoor-Loungeab 65.000 €, projektspezifisch

Was den Preis nach oben zieht: Sonderfarben außerhalb des Standardsortiments (vier bis sechs Wochen längere Lieferzeit, 10–18 Prozent Aufpreis), Eckverbindungen und Mehrfeld-Konstruktionen, allseitige ZIP-Screen-Integration, Smart-Home-Vollintegration, Akustik-Paket (Gastro), aufwendige Fundamente bei Hanglage oder weichem Untergrund. Was Spielraum schafft: vorhandener Stromanschluss am Montageort, ebene und tragfähige Terrassenplatte, Standardfarbe, einfache Wandanbindung an das bestehende Haus.

Der typische B600-S-Privat-Auftrag bei uns liegt bei rund 32.000 € netto — das entspricht einer 5 x 6 Meter wandgebundenen Anlage mit LED-Beleuchtung, Wettersensorik und Smart-Home-Anbindung über Brustor Daisy. Im Gastronomie-Segment, in dem wir bundesweit aktiv sind, liegen die typischen Projektvolumen bei 65.000 € netto und mehr — mit Spitzenwerten über 120.000 € bei Hotel-Terrassen mit Pavillon-Konstruktion und Wintergarten-Verglasung.

Montage — Ablauf und Lieferzeit

Vom ersten Showroombesuch in Meiningen bis zur betriebsbereiten Anlage rechnen wir mit 10 bis 14 Wochen in Standardfarbe und 14 bis 18 Wochen bei Sonderfarben oder besonderer Konstruktion. Der Großteil entfällt auf die Werksfertigung in Belgien — Brustor produziert beim B600 S grundsätzlich auftragsbezogen, kein Lagerprogramm.

Der Ablauf:

Wer jetzt im Juni entscheidet, hat das B600 S in der Regel im Spätsommer oder frühen Herbst 2026 montiert — rechtzeitig zur nächsten Outdoor-Saison.

Häufige Fragen (FAQ)

Was unterscheidet das Brustor B600 S vom B200? Das B600 S ist die Premium-Variante mit verstärkter Profilreihe, freien Spannweiten bis 6,5 m statt 4,3 m, Edelstahl-Drehlagern statt Aluminium-Lagern, höheren Windklassen und mehr Konstruktions-Optionen (Pavillon, Eck-Lösung, Mehrfeld). Für Standard-Privatterrassen unter 25 m² in geschützter Lage ist das B200 die wirtschaftlichere Wahl; bei größeren Flächen, freistehenden Konstruktionen, Gastronomie oder windexponierten Lagen sprechen wir über das B600 S.

Wie groß kann ein einzelnes B600-S-Feld werden? Die maximale Standard-Feldgröße liegt bei rund 6,5 x 7 Metern frei spannend, also etwa 45 m² in einem einzigen Feld ohne Mittelstütze. Größer geht über Doppel- oder Dreifachfelder mit Mittelstützen — bei Gastronomie-Projekten sind wir damit bei Anlagen von 100 m² und mehr im Einsatz.

Welche Windklasse erreicht das B600 S? Standardmäßig Klasse 3 nach EN 13561 (etwa 75 km/h Windgeschwindigkeit am Tuch); mit verstärkten Stützen bis Klasse 6 (bis 100 km/h). In windexponierten Lagen im Werra-Tal, im Coburger Land oder im Rhön-Vorland empfehlen wir Klasse 6 plus Wettersensor verpflichtend, damit das Dach bei Sturmböben automatisch in die geschützte Position fährt.

Funktioniert das B600 S mit der Brustor-Daisy-App? Ja, vollständig. Brustor Daisy ist die App für unsere Brustor-Lamellendächer und integrierte LED — direkte Anbindung an die ab Werk verbauten Motoren und Lichtmodule. Szenen wie „Mittag”, „Abend”, „Regen”, „Winterstellung” lassen sich frei programmieren und kombinieren Lamellenwinkel, LED-Dimmung und Heizstrahler-Aktivierung in einer Touch-Bedienung. Alternativ steuert der Somfy TaHoma switch die Anlage gemeinsam mit anderen Somfy-Komponenten im Haus.

Was kostet eine LED-Beleuchtung als Nachrüstung? Bei einer Nachrüstung der LED-Beleuchtung rechnen wir mit einem Aufpreis von 2.500–3.800 € netto je nach Feldgröße. Beim Ersteinbau ist die LED deutlich günstiger (1.800–2.800 € netto), weil sie direkt in die Lamellenprofile werkseitig integriert wird. Wenn LED auch nur ansatzweise gewünscht ist, empfehlen wir die Mitplanung beim Ersteinbau — die spätere Demontage und Wiedermontage der Profile ist aufwendig.

Lohnt sich das B600 S auch bei Standard-Privatprojekten ohne Gastro-Hintergrund? Ja, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: Spannweite über 5 m, Wunsch nach 25+ Jahren wartungsarmer Lebensdauer oder windexponierte Lage. Wer ein Statement im Garten sucht — etwa als freistehender Pavillon — bekommt mit dem B600 S eine Konstruktion, die in 15 Jahren noch genauso aussieht wie am Tag der Montage. Für Standard-Wandprojekte unter 25 m² in geschützter Lage ist das B200 wirtschaftlicher.

Brauche ich für ein B600 S in Thüringen eine Baugenehmigung? Bis 30 m² Grundfläche und 3 m Höhe in der Regel nein. Darüber wird es genehmigungspflichtig — Bauanzeige in Thüringen, vereinfachtes Verfahren in Bayern. Bei Gastronomie-Anwendungen und bei Pavillons im Garten greift grundsätzlich die Genehmigungspflicht. Den Leitfaden mit allen Details findest du im Beitrag vom 29. Mai zur Baugenehmigung; bei der Bauanzeige unterstützen wir mit statischer Nachrechnung und Lageplan.

Wie laut ist die Lamellenbewegung beim Schließen? Etwa 42–48 dB(A) am Antrieb, gemessen in 1 m Abstand — leiser als beim B200 dank Edelstahl-Drehlager und verstärkter elastomerer Dichtung. Vergleichbar mit einem ruhigen Gespräch im Innenraum. Der Schließvorgang dauert je nach Feldgröße 14 bis 22 Sekunden. Bei geöffnetem Dach im Regen ist das Trommeln auf den Lamellen kaum hörbar — die Dämpfung in den Drehlagern absorbiert die Tropfen-Impulse.

Wie lange hält ein Brustor B600 S in der Praxis? Die Konstruktion (Aluminium pulverbeschichtet, Edelstahl-Drehlager, Bronze-Gleitschicht) erreicht in der Praxis Lebensdauern von 30 Jahren und mehr bei normaler Wartung. Der Motor wird nach 18 bis 22 Jahren in der Regel präventiv getauscht (typisch 800–1.400 € netto Motortausch). Brustor liefert Ersatzteile noch für die ersten B600-S-Generationen aus den frühen 2000er Jahren nach — Investitionssicherheit, die bei No-Name-Anbietern nicht selbstverständlich ist.

Kann ich das B600 S auch als Pavillon mit allseitigen ZIP-Screens und Glasschiebewänden ausbauen? Ja, das ist eine der häufigsten Konfigurationen bei anspruchsvollen Privatkunden. Wir planen das B600 S in dieser Variante mit Wind-Klasse 6 statt Klasse 3, verstärkten Stützen, ZIP-Screens an allen vier Seiten (Brustor B610) und optional Glasschiebewänden, die im Sommer komplett geöffnet werden können. Das Ergebnis ist eine Outdoor-Lounge, die im Sommer offen, im Frühjahr und Herbst geschlossen und im Winter als geschützter, aber ungeheizter Raum nutzbar bleibt. Investitionsrahmen typisch 60.000–90.000 € netto.